Administrative Mehrbelastung im Spital in den nächsten Jahren unhaltbar:
->Neben ärztlicher Dokumentation zunehmende administrative Dokumentation (DRG/LKF-Leistungen, Pflegeanträge, schriftliche Auskünfte, etc...)
->Durch Arbeitszeitgesetz und Überstundenreduktion weniger Anwesenheit
->In den nächsten sechs Jahren Pensionierungswelle der geburtenstarken Jahrgänge
->Ersatzbedarf wird durch Studienabschlüsse nicht gedeckt werden können (auch Abwanderung ins Ausland und Industrie)
->Ärztlicher Mehrbedarf bei weiterer Überalterung der Bevölkerung
ES MUSS JETZT MIT GEGENMASSNAHMEN BEGONNEN WERDEN
Das Komitee unabhängiger Wiener Ärztinnen und Ärzte geht mit der DKI-Studie über ärztlichen Mehrbedarf absolut konform.
Nur durch Reduktion der administrativen Belastung und Delegation medizinischer Tätigkeiten an andere Spitalsberufe ist die Gesundheitsversorgung der nächsten zehn Jahre gesichert.
Die von Ministerin B.Karl 2010 versprochene Ärztebedarfsstudie ist immer noch nicht fertig, derzeit kann bei ähnlichen Dokumentationsverpflichtungen nur auf DKI-Studien hingewiesen werden.
Es geht auch anders !
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in Deutschland und Österreich sind Ärztinnen und Ärzte per Gesetz zur Kodierung von medizinischen Leistungen (nicht nur Diagnosen !) gezwungen. Dies ist international NICHT üblich, da die DRG-Klassifikationen (LKF ist DRG abgeleitet) duch Medical Coder/Clinical Coder vorgenommen werden. |
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Dr.Günter Koderhold
